LUISA HEINZ                                                                                                
                                                                                    works   fabrics   research   about






becoming creature Diffring Prize for sculpture 2025
Installation view: Mittelrhein Museum, Koblenz
Photos: Markus Ackermann

EN: Mittelrhein-Museum l Jacqueline Diffring Collection
Press information / Diffring Prize for sculpture 2025 - LUISA HEINZ 


„In her works, Luisa Heinz explores the boundary between human and non-human beings, not least in order to overcome the anthropocentric
perspective. In particular, she subjects clothing and masks as a ‘second skin’ to a process of transformation in her works. 
The intuitive, creative process is in dialogue with conceptually oriented research that integrates purely theoretical as well as body-oriented elements. Heinz perceives the present as a time of crisis and asks in her works ‘what it means today to be an unfolding, conscious human being who lives and grows in relationship with oneself and one's environment.’ Here she also sees a connection to the work of Jacqueline Diffring (1920–2020), who, in her time and under the conditions of the great civilisational crisis of National Socialism and World War II, had to laboriously develop a contemporary visual language. The theoretical starting point for Heinz's work is her engagement with philosophical questions about the foundations of human being and existence in a threatened ecosphere. Heinz translates this theory-based discourse into a working method that combines sculptural, performative and cinematic elements. Following in the footsteps of artistic predecessors such as Joseph Beuys, she repeatedly uses clothing, masks and fabrics as metaphors to illustrate processes of individual transformability and collective development under varying circumstances. She understands her own body as a point of reference for her artistic work. In addition to the ability to constantly reflect on her own being and desires, Heinz considers the experience of self- efficacy to be crucial, as it contributes to the creation of multifaceted levels of interaction and brings the individual back to themselves. Heinz finds impressive images for the complexity and dynamics of these networks of relationships.“


DE: Mittelrhein-Museum l Jacqueline Diffring Collection
Presseinformation / Diffring Preis für Skulptur 2025 - LUISA HEINZ 


„Luisa Heinz erforscht in ihren Werken die Grenze zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Lebewesen, nicht zuletzt, um die anthropozentrische Perspektive zu überwinden. Besonders Kleidung und Masken als „zweite Haut“ unterzieht sie in ihren Arbeiten einem Umwandlungsprozess. Dabei steht der intuitive, schöpferische Prozess im Dialog mit einer konzeptionell orientierten Forschung, die rein theoretische, aber auch körperorientierte Elemente integriert. Heinz nimmt die Gegenwart als krisenhaft wahr und fragt in ihren Werken „was es bedeutet, heutzutage ein sich entfaltender, bewusster Mensch zu sein, der in Beziehung zu sich und seiner Umwelt lebt und wächst“. Hier sieht sie auch die Beziehung zum Werk von Jacqueline Diffring 
(1920 – 2020), die in ihrer Zeit und unter den Bedingungen der großen Zivilisationskrise von Nationalsozialismus und Weltkrieg, sich eine Gegenwärtigkeit ihrer bildnerischen Sprache erst mühsam erarbeiten musste. Theoretischer Ausgangspunkt des Schaffens von Heinz ist die Beschäftigung mit philosophischen Fragestellungen zu den Grundlagen des menschlichen Seins und der Existenz in einer bedrohten Ökosphäre. Heinz überführt diesen theoriegeleiteten Diskurs in eineArbeitsweise, die skulpturale, performative und filmische Elementevereint. In Anlehnung an künstlerische Vorgänger wie Joseph Beuys gebraucht sie Kleidung, Masken und Stoffe wiederkehrend als Metaphern, um Prozesse individueller Wandlungsfähigkeit wie kollektiver Fortentwicklung unter variierenden Vorzeichen zu verdeutlichen. Sie versteht ihren eigenen Körper als Bezugspunkt für ihr künstlerisches Schaffen. Neben der Kompetenz zur steten Reflexion des eigenen Seins und Wollens erachtet Heinz hierbei das Erleben der Selbstwirksamkeit als entscheidend, das zur Gestaltung vielseitiger Interaktionsebenen beiträgt, ebenso wie es den einzelnen wieder zu sich zurückführt. Für Komplexität und Dynamik dieser Beziehungsgeflechte findet Heinz beeindruckende Bilder.“

Text: Antje Kraus, Mittelrhein Museum Koblenz

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